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  • Wheelie
    Unter einem Wheelie versteht man das Fahren eines zweirädrigen Fahrzeugs auf dem Hinterrad. Dies kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden: Je nach Leistung und Schwerpunkt der Maschine kann entweder ein Gaswheelie oder ein Kupplungswheelie gemacht werden. Als Gaswheelie bezeichnet man das plötzliche Aufreißen des Gashahnes. Bei ausreichender Leistung wird das Vorderrad bei ungefähr 2/3 der maximalen Drehzahl abheben. Hierbei ist besonders darauf zu achten, das Gas beim Abheben leicht zu drosseln, da sonst die Maschine sehr schnell nach hinten umkippt. Mit einem Kupplungswheelie kann in Prinzip jedes Motorrad abgehoben werden. Je nach Leistung und Schwerpunkt fährt man bei etwa der halben Nenndrehzahl, kuppelt aus, lässt die Drehzahl auf rund 3/4 der Nenndrehzahl ansteigen und kuppelt dann sehr zügig wieder ein. Vorsicht, das Vorderrad kann mit dieser Technik sehr schnell hochkommen. Der Schwerpunkt der Maschine ist fürs Wheelen von entscheidender Bedeutung: je niedriger er liegt, desto schwieriger ist ein Wheelie. Dies führt bei verschiedenen Modellen wie Chopper oder schweren Tourern schlicht dazu, dass sie nicht wheelisierbar sind, ohne technisch modifiziert worden zu sein. Es kann auch sein, dass in diesen Fällen einfach der Hinterreifen durchdreht. Des Weiteren gibt es den so genannten Powerwheelie, der oft im Rennsport zu sehen ist. Dabei kommt es beim Rausbeschleunigen aus Kurven oft zum ungewollten leichten Anstieg des Vorderrades durch die starke Leistung des Motorrades.